Thermische Behandlung
Das Härten des fertigen Werkstücks ist in den meisten Fällen aus verschiedenen Gründen erforderlich:
- Verminderung der mechanischen Abnutzung (Erhöhung der Lebensdauer)
- Einfachere Montage
- Funktionsgarantie (z. B. bei Messspitzen)
Die strukturelle Härtung findet mit einer Erhitzung der Stücke auf 800 bis 1’000 °C und einer anschliessenden schnellen Abkühlung statt. Durch diese Behandlung wird der Stahl härter, gleichzeitig aber auch spröder und damit zerbrechlicher.
Um die nötige Elastizität zurückzugewinnen, werden die Stücke ein weiteres Mal erhitzt (die Temperatur hängt vom gewünschten Härtegrad ab) und anschliessend langsam ausgekühlt.
